Meta-tags: Das Suchmaschinen-Marketing-ABC

Meta-Tags sind (versteckte) HTML-Elemente auf einer Webseite, welche Metadaten über das betreffende Dokument enthalten.

Es existieren verschiedene Metadaten-Schemata, teils von Institutionen oder Gremien erarbeitet (z. B. Dublin Core), teils aber auch wild gewachsene Arten wie Einträge der Erzeuger-Software (z. B. Hersteller und Version). Die wenigsten dieser Metainformationen werden von User Agents (z. B. Browsern oder Suchrobotern) interpretiert, sodass sie dem Leser einer Webseite für gewöhnlich verborgen bleiben. Die Beachtung durch den User Agent ist, wie bei allen HTML-Elementen, von den Fähigkeiten und der Konfiguration desselben anhängig.

Meta-Tags sollen vor allem die Durchsuchbarkeit des World Wide Webs bzw. einer einzelnen Webpräsenz verbessern. Außerdem lassen sich mithilfe von Meta-Tags spezielle Anweisungen zur Steuerung der Suchroboter von Suchmaschinen notieren. Einst galten Meta-Tags als Geheimwaffe, um bei einer Suchmaschine möglichst weit oben gelistet zu werden. Meta-Tags wurden daher lange missbraucht, um irreführende Schlagwörter anzugeben. Mittlerweile legen die Suchmaschinen wieder mehr Wert auf den eigentlichen Textinhalt einer Webseite, den auch der Leser im Browser wahrnimmt, und ignorieren Meta-Angaben weitestgehend bzw. lassen diese nicht mehr in das Ranking der Seite einfließen.

Die Meta-Tags stehen im Kopf-Bereich eines HTML-Dokuments, also im head-Element.

Quelle: Wikipedia

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