Logfile: Das Suchmaschinen-Marketing-ABC

Eine Logdatei (engl. log file) beinhaltet das automatisch erstellte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von einem oder mehreren Nutzern an einem Rechner, ohne dass diese davon etwas mitbekommen oder ihre Arbeit beeinflusst wird.

Wesentlich ist das System-Logbuch (unter Linux meist in /var/log/messages, aber auch Windows NT und Nachfolger schreiben entsprechende Einträge in ein oder mehrere Ereignisprotokolle). Darin werden u. a. die Anmeldungen am System protokolliert, aber auch weitere wichtige Informationen abgelegt. Praktisch alle Hintergrundprogramme (so auch das Betriebssystem selbst - der Kernel) z. B. der E-Mail-Server, der Proxyserver u. a. m. schreiben in eine Logdatei (sie haben ja keine Konsole, auf der die Informationen ausgegeben werden können).

Logdateien werden auch bei Webservern erstellt, können aber auch außerhalb des Internets bei Untersuchungen der Benutzerfreundlichkeit von Programmen oder allgemeinem Nutzerverhalten in einem System genutzt werden.

Kann man selber auf einem Server mit der eigenen Webpräsenz keine Logfiles abrufen, dann ermöglichen verschiedene Webdienste (z.B. Nedstat oder W3 Statistics) das Setzen eines kleinen Zählers, auf der eigenen Webpräsenz. Dieser Zähler wird immer wieder beim Abrufen der Seite vom Anbieter-Server geladen, wo darauf hin eine Auswertung der Zugriffe in Form von Tabellen und Grafiken erstellt wird.

Die Logdatei wird bei der Logfile-Analyse untersucht.

Das Wort Logfile wird in Teilen der Blogosphäre zunehmend auch als Begriff für einen Weblog-Eintrag genutzt. Mit dieser Bedeutung wurde der Begriff zunächst nur von Log-Files.de verwendet, inzwischen ist er gerade bei Weblogs mit reinem Tagebuch-Charakter beliebt.

Quelle: Wikipedia

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