Browsercache: Das Suchmaschinen-Marketing-ABC
Cache /kæʃ/ (auch: Schattenspeicher) bezeichnet in der EDV einen schnellen Puffer-Speicher, der in CPUs heute meist als Level-1- und Level-2-Speicher im Prozessor integriert ist, früher aber auch häufig auf der Hauptplatine zu finden war. Bei Festplatten befindet sich der Cache auf der Steuerplatine (siehe auch Festplattencache). In ihm werden Daten und – beim CPU-Cache – auch Programminstruktionen zwischengespeichert, wodurch diese bei einem Zugriff schneller zur Bearbeitung bereitstehen. Die Funktionsweise eines Caches beruht auf der so genannten Lokalitätseigenschaft. Vereinfacht dargestellt bedeutet das, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Daten nach einem erfolgten Zugriff erneut benötigt werden, um so größer ist, je kürzer der letzte Zugriff auf diese Daten zurückliegt.
Wörtlich aus dem Englischen übersetzt bedeutet Cache (gesprochen wie das Bargeld cash, entlehnt vom französischen cacher - verbergen) „geheimes Lager“. Der Name verdeutlicht den Umstand, dass ein Cache seine Arbeit zumeist im Verborgenen verrichtet. Für den Programmierer ist er weitgehend transparent. Seine Existenz tritt nur bei performance-relevanten Optimierungen oder bei selten nötigen Operationen wie etwa dem Cache-Flush in Erscheinung.
Quelle: Wikipedia
zurück zum Suchmaschinen-Marketing-ABC
© 2002-2006 by WebSite Clinic GmbH - all rights reserved
